Mercedes-Benz LKWCharterWay unterstützt Aktion „Lkw und toter Winkel“ mit zwei Mercedes-Benz Actros 1845 mit Active Brake Assist 4
Joachim Weiß, pensionierter Stabsoffizier der Luftwaffe und gelernter Diplom-Pädagoge – Gründer der Aktion „Lkw und toter Winkel“, vor zwei Mercedes-Benz Actros von CharterWay
Mit der Unterstützung der Berliner Polizei und Mercedes-Benz CharterWay wurde Kindern sicheres Verhalten im Straßenverkehr näher gebracht

Bild links: Joachim Weiß, pensionierter Stabsoffizier der Luftwaffe und gelernter Diplom-Pädagoge – Gründer der Aktion „Lkw und toter Winkel“, vor zwei Mercedes-Benz Actros von CharterWay

  • Ziel der Aktion: Gegenseitiges Verständnis fördern und auf Gefahren aufmerksam machen
  • CharterWay unterstützt mit zwei Mercedes-Benz Actros
  • 116 Schulkinder lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr
  • Mercedes-Benz Actros mit Active Brake Assist 4 und Abbiege-Assistent im CharterWay Mietfuhrpark

Im Juli 2017 fand in Berlin-Gatow die alljährliche Aktion „Lkw und toter Winkel“ statt. Denn Sicherheit im Straßenverkehr ist ein oft unterschätztes Thema und besonders jüngere Verkehrsteilnehmer können bestimmte Situationen meist nicht richtig einschätzen. Um auf solche Risiken aufmerksam zu machen, hat Joachim Weiß, pensionierter Stabsoffizier der Luftwaffe und gelernter Diplom-Pädagoge, gemeinsam mit den Grundschulen in Berlin-Kladow/-Gatow 2005 die Aktion „Lkw und toter Winkel“ ins Leben gerufen. Mit der Unterstützung der Berliner Polizei und Mercedes-Benz CharterWay wurde 116 Kindern sicheres Verhalten im Straßenverkehr, vor Start der Sommerferien, anschaulich näher gebracht.

CharterWay unterstützt die Aktion „Lkw und toter Winkel“ auch in diesem Jahr wieder mit zwei Mercedes-Benz Actros. Mithilfe der Lkw können die Schulkinder die Situationen im Straßenverkehr aus einer anderen Perspektive erleben und lernen so, Gefahren richtig einzuschätzen – als Grundregel gilt „Wenn ich den Fahrer nicht sehe, kann er mich auch nicht sehen“.

Um die Größe des Lkw, die Sichtweise des Fahrers sowie die Sichtwinkel der vielen Spiegel am Fahrerhaus zu entdecken, durften die Schüler selbst auf den Fahrerplatz klettern und erlebten einige „Aha-Effekte“. Dadurch wurde anschaulich demonstriert, dass es Bereiche direkt vor, hinter oder seitlich des Fahrzeugs gibt, die in bestimmten Situationen vom Fahrersitz schwer einsehbar sind. Highlight des Tages war für viele Kinder, dass sie selbst eine Runde im Lkw mitfahren durften.

Mercedes-Benz Lkw: Vorreiter bei der aktiven Sicherheit in Lkw

Größtmögliche Sicherheit ist ein Grundwert der Marke Mercedes-Benz und ein wesentlicher Baustein ihrer DNA. Ein Großteil der heute in Lkw verfügbaren Sicherheitssysteme erlebte seine Premiere in einem Fahrzeug mit Stern. Die Spanne reicht vom Antiblockiersystem ABS bis zum Active Brake Assist, dem Notbremsassistenten. Dienten Sicherheitssysteme bisher vor allem der Ver­meidung von schweren Unfällen auf Autobahnen und Fernstraßen, so schlägt Mercedes-Benz Lkw mit dem Active Brake Assist der vierten Generation sowie mit dem Abbiege-Assistent – beide mit Personenerkennung – ein neues Kapitel auf: Mit diesen Systemen werden vor allem die schwächsten Verkehrsteilneh­mer geschützt, Fußgänger und Radfahrer. Damit überträgt Mercedes-Benz Lkw modernste Sicherheitstechnik in den Stadtverkehr.

Auch bei Mercedes-Benz CharterWay wird das Thema Sicherheit groß geschrieben: Nahezu alle Actros im Mietpool sind mit dem Mercedes-Benz Safety Pack ausgestattet. Seit diesem Jahr verfügt der Großteil der Mercedes-Benz Actros zusätzlich über den Active Brake Assist 4 sowie den Abbiege-Assistent, um Fahrer und Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr noch mehr zu schützen.

Weltweit erster Lkw-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung

Der Active Brake Assist 4 (ABA 4) warnt den Fahrer als weltweit erstes System seiner Art vor einer Kollision mit bewegten Fußgängern und leitet zusätzlich automatisch innerhalb seiner Systemgrenzen eine Teilbremsung ein. Mit Hilfe einer neuen Generation der Radar-Technologie können nun Fußgänger erkannt werden, die quer auf die Fahrspur des Lkw laufen und sogar, wenn sie hinter einem Hindernis hervortreten oder wenn sie sich längs auf der Fahrspur bewegen. Ebenso werden Fußgänger im Erfassungsbereich beim Abbiegen erkannt. Die automatischen Warn- und Teilbremsreaktionen der Personenerkennung erfolgen bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. 

Abbiege-Assistent entlastet Fahrer, schützt Fußgänger und Fahrradfahrer

Zudem bietet Mercedes-Benz als erster Lkw-Hersteller den Abbiege-Assistent mit Personenerkennung. Seine Arbeitsweise ist mehrstufig. Befindet sich ein bewegliches oder stehendes Objekt in der seitlich auf der Beifahrerseite angeordneten Überwachungszone, wird der Fahrer zunächst optisch informiert. In der A-Säule auf der Beifahrerseite leuchtet in Blickhöhe des Fahrers eine LED in Dreiecksform gelb auf. Sie lenkt die Aufmerksamkeit des Fahrers intuitiv auf die Situation neben seinem Fahrzeug und in Richtung auf die Außenspiegel der Beifahrerseite. Bei Kollisionsgefahr erfolgt eine zusätzliche optische und akustische Warnung: Die LED-Leuchte blinkt mehrfach rot mit höherer Leuchtkraft, nach zwei Sekunden permanent rot. Zusätzlich ertönt zeitgleich bei drohender Kollision seitenrichtig ein Warnton.

Mit den neuen Sicherheitsassistenzsystemen leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr, denn durch die Systeme können Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. Sie unterstützen den Lkw-Fahrer insbesondere im komplexen städtischen Verkehrsumfeld und können dazu beitragen dass er beim Abbiegen Fußgänger oder Radfahrer nicht übersieht.

Trotz fortschrittlicher Sicherheits-Assistenzsysteme birgt der Straßenverkehr immer ein gewisses Risiko. Umso mehr ist es unabdingbar, dass auch die kleinsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer bereits von früh an, die Gefahren im Straßenverkehr richtig einschätzen und lernen, sich richtig zu verhalten.