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Bild links: Maro Engel

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

  • Formel 1: Valtteri Bottas fährt beim Brasilien GP als Zweiter auf das Podium
  • 24H Series: Abdulaziz Al Faisal, Luca Stolz, Jeroen Bleekemolen und Ben Keating fahren auf dem Circuit of the Americas auf Platz zwei
  • Australian Endurance Championship: Max Twigg und Tony D’Alberto gewinnen das Rennen auf dem Highlands Motorsport Park in Cromwell (Neuseeland). Peter Hackett und Dominic Storey holen den Meistertitel
  • Super GT: Zwei Podestplätze für den Mercedes-AMG GT3 auf dem Twin Ring Motegi: Naoya Gamou und Haruki Kurosawa gewinnen das Rennen, Tatsuya Kataoka und Nobuteru Taniguchi belegen Platz drei und sichern sich damit den Titel

Newssplitter

Stat-Attack – Brasilien: Die Formel 1-Saison 2017 neigt sich dem Ende. In Brasilien absolvierten die Teams das vorletzte Rennwochenende der Saison, das mit dem 25. Podestplatz für Mercedes-AMG Power in dieser Saison endete. Valtteri Bottas startete von seiner dritten F1-Pole in das Rennen und beendete es mit seinem 12. Podium für die Silberpfeile. Lewis Hamilton zeigte unterdessen eine furiose Aufholjagd. Der frisch gebackene viermalige Weltmeister startete nach einem Unfall im Qualifying aus der Boxengasse und kam nach 71 Runden nur 5,4 Sekunden hinter dem Sieger knapp außerhalb der Podestplätze auf Rang vier ins Ziel. Die 68. Formel 1-Saison endet in eineinhalb Wochen beim Großen Preis von Abu Dhabi (24.-26. November) auf dem Yas Marina Circuit.

Historischer Moment: Willkommen bei der Super GT in Japan! Nachdem Lexus und Nissan bereits im Rahmen des DTM-Finales in Hockenheim erste Demorunden gedreht hatten, war es beim Finale der japanischen Rennserie Zeit für den Gegenbesuch der drei DTM-Hersteller im Land der aufgehenden Sonne. Vor 50.000 Zuschauern drehten die drei DTM-Boliden am Samstag und am Sonntag Demorunden auf dem Twin Ring Motegi. Am Steuer des Mercedes-AMG C 63 DTM nahm Maro Engel Platz. Der Höhepunkt des Wochenendes war, als die drei DTM-Autos am Sonntag die offizielle Einführungsrunde des Rennens hinter dem Safety Car mitfahren durften.

Formel-3-Highlight in Macau: Zum 64. Mal findet am kommenden Wochenende der prestigeträchtige Macau Grand Prix auf dem legendären Guia Straßenkurs statt. Neben dem FIA GT World Cup wird dabei auch traditionell der FIA F3 World Cup ausgetragen, den in den vergangenen vier Jahren dreimal ein Fahrer mit Mercedes-Power gewinnen konnte (2013: Alex Lynn, 2014/2015: Felix Rosenqvist). In diesem Jahr stehen sechs Fahrzeuge mit dem Mercedes-AMG Formel-3-Motor am Start. Gleich vier davon werden von SJM Theodore Racing by Prema eingesetzt. Für den Traditionsrennstall starten Maximilian Günther, Callum Ilott, Mick Schumacher und Guan Yu Zhou. Van Amersfoort Racing schickt zudem Ralf Aron und Pedro Piquet ins Rennen.

Vorschau FIA GT World Cup Macau: Nach den Siegen aus den Jahren 2014 und 2015 sowie dem dritten Rang aus dem Vorjahr ist das Ziel von Mercedes-AMG Motorsport für den FIA GT World Cup Macau 2017 klar: Der GT3-Titel soll zurück nach Affalterbach. Entsprechend stark präsentiert sich das Fahrer- und Teamaufgebot: Vier Mercedes-AMG GT3 gehen vom 16. bis 19. November auf dem 6,1 Kilometer langen Guia Circuit in der chinesischen Metropole Macau auf Titeljagd. Die Cockpits sind mit Maro Engel (GER), Daniel Juncadella (ESP), Edoardo Mortara (ITA) und Raffaele Marciello (ITA) hochrangig besetzt. Je zwei Fahrzeuge werden vom Mercedes-AMG Team GruppeM Racing sowie dem Mercedes-AMG Team Driving Academy eingesetzt. Zudem erhalten beide Teams eine umfängliche Unterstützung der HWA AG. Als besonderes Highlight startet ein Mercedes-AMG GT3 in einem speziellen Design der US-amerikanischen Rockband Linkin Park.

FIA GT World Cup Zeitplan:

Qualifying: Freitag, 17.11., 16:25 Uhr Ortszeit / 9:25 Uhr CET

Qualifikationsrennen: Samstag, 18.11., 12:25 Uhr Ortszeit / 5:25 Uhr CET

Hauptrennen: Sonntag, 18.11., 12:10 Uhr Ortszeit / 5:10 Uhr CET

Alle Informationen zum Macau Grand Prix und einen Livestream vom Rennen gibt es auf der Facebook-Seite von Mercedes-AMG Customer Racing unter: http://www.facebook.com/MercedesAMGCustomerRacing

Endurance-Titel in Downunder gesichert: Beim Saisonfinale der Australian Endurance Championship konnten es Peter Hackett und Dominic Storey bei den Highlands 501 kontrolliert angehen, um am Ende maximal erfolgreich zu sein. Das australisch-neuseeländische Duo im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 63 von Autex Eggleston Motorsport startete in Cromwell/Neuseeland von der Pole Position, ging im Rennen aber keine Risiken ein und kassierte mit dem sechsten Platz schließlich genug Punkte, um am Ende den Gewinn der Australian Endurance Championship perfekt zu machen. Den Rennsieg sicherte sich indes ebenfalls ein Mercedes-AMG GT3. Max Twigg und Tony D’Alberto verbuchten den Gesamtsieg für das Team WM Waste Management/Scott Taylor Motorsport.

Meisterschaftssiege in Japan und Italien: Nicht minder erfolgreich war das Team von Goodsmile Racing in der japanischen Super GT. Dort gingen Tatsuya Kataoka und Nobuteru Taniguchi im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 4 vom ersten Startplatz aus ins letzte Rennen der Saison und sicherten sich mit einem dritten Platz die Meisterschaft. Auch hier feierte ein Mercedes-AMG GT3 den Rennsieg. Das Team von LEON RACING belegte nach 53 Rennrunden den ersten Platz. Grund zum Feiern gab es am Wochenende auch für das Team von MDC – Sports UG in der italienischen Langstreckenmeisterschaft. Mit Platz sechs im Sechs-Stunden-Rennen in Rom fuhr das Team aus der Schweiz im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 den Gewinn der Meisterschaft ein.

Podiumsplatzierung beim 24H-Rennen in den USA: Im letzten Saisonrennen der 24H Series hat das Team BLACK FALCON Platz zwei belegt und beendete das Event auf dem Circuit of The Americas in Texas/USA damit als bestplatziertes Team in einem Mercedes-AMG GT3. Bereits Ende August hatte Hofor Racing powered by Car Collection in Portimao die Titelverteidigung in der 24H Series perfekt gemacht. Der Gewinn der Continents Championship bleibt dem Team in Texas nach einem unverschuldeten Ausfall im Rennen jedoch leider verwehrt. „Der Ausfall war natürlich schade“, sagte Team-Manager Michael Kroll. „Aber wir ziehen mit dem frühzeitigen Gewinn der Meisterschaft dennoch ein positives Fazit für die Saison. Jetzt nutzen wir die kurze Saisonpause, um beim Saisonstart in Dubai im Januar wieder durchzustarten.“

3 Fragen an Maro Engel

Maro, der FIA GT World Cup Macau (16.-19. November) steht kurz bevor. Mit welchen Erwartungen gehst du in Macau an den Start?

Maro Engel: Ich freue mich sehr, wieder für Mercedes-AMG in Macau starten zu dürfen. Der FIA GT World Cup ist für mich in jedem Jahr ein absolutes Highlight im Rennkalender. Durch meine beiden Siege 2014 und 2015 und auch durch Rang drei im Vorjahr habe ich zu Macau eine ganz besondere Beziehung aufgebaut. Und mit dem Mercedes-AMG GT3 macht es einfach riesigen Spaß, dort zu fahren. Das Starterfeld ist wie in den vergangenen Jahren auch enorm stark besetzt, aber ich habe ein tolles Team hinter mir und der Mercedes-AMG GT3 ist ein fantastisches Auto. Es geht um den FIA GT World Cup und den wollen wir natürlich gewinnen. Im vergangenen Jahr mussten wir den Titel leider abgeben, umso größer ist die Motivation von uns allen, an unsere Leistungsgrenze zu gehen und den Titel zurück nach Affalterbach zu holen.

Was ist das Besondere an Macau?

Maro Engel: Das Flair ist einfach unvergleichlich. Die Rennstrecke auf der Halbinsel ist umgeben von Spielcasinos. Es ist nicht einfach nur ein Rennen, sondern DAS Event zum Abschluss der Motorsport-Saison. Und vor allem die Rennstrecke ist einzigartig. Ein Stadtkurs, der alles bietet: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt knapp 300 km/h, die schnellste Kurve fährt man mit bis zu 250 km/h und die wahrscheinlich langsamste im gesamten Motorsport, die Melco Hairpin, mit nur 30 km/h. Die Streckenbreite variiert von sehr breit im unteren schnellen Teil, zu extrem eng mit hohen Leitplanken im oberen bergigen Abschnitt. Der Rhythmus der Strecke wird dabei jedoch nie unterbrochen. All das macht die Rennstrecke so besonders. Das Überholen ist sehr schwierig und nur im unteren Abschnitt möglich. Dadurch haben die Qualifyings und Starts eine extrem hohe Bedeutung. Dennoch sind die Rennen meist sehr spektakulär, wie man im vergangenen Jahr sehen konnte.

Dein Mercedes-AMG GT3 wird in Macau das Logo von Linkin Park sowie die Schriftzüge „Music For Relief“ und „320 ChangeDirection Foundation“ tragen. Was hat es damit auf sich?

Maro Engel: Ich kenne und schätze die Jungs von Linkin Park sehr – von daher ist es für mich eine riesige Ehre, in Macau mit dem Band-Logo unterwegs zu sein. Umso mehr, da es um einen guten Zweck geht: „Music For Relief“ ist die gemeinnützige Hilfsorganisation der Band und bei der „320 ChangeDirection Foundation“ handelt es sich um eine Initiative von Talinda Bennington, mit der sich die Frau des verstorbenen Bandleaders für mentale Gesundheit engagiert. Wir sind sehr froh, dass wir Linkin Park und Talinda in Macau eine Plattform zur Verfügung stellen können, um auf den guten Zweck aufmerksam zu machen.