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Die Vorbereitungen auf die neue Motorsport-Saison gehen in die entscheidende Phase. Daniel Juncadella ist bereit für seine Comeback-Saison in der DTM.

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  • 3 Fragen an Daniel Juncadella
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Testbilanz: In eineinhalb Wochen beginnt in Australien endlich die neue Formel 1-Saison. Zeit, auf die Wintertests 2018 zurückzublicken. 8 Tage, 2 Wochen und 1 Schneemann: Das sind nur drei der bemerkenswerten Zahlen der zurückliegenden Saisonvorbereitung in Spanien. Insgesamt absolvierte das Team 1.040 Runden respektive 4.841 km auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona – mehr als jedes andere Team. Mit 1.040 Umläufen war Mercedes-AMG Petronas Motorsport das einzige Team, das während der Wintertests eine vierstellige Rundenzahl erreichte. Dabei fuhr das Team mit dem neuen F1 W09 EQ Power+ das Äquivalent von 15 Renndistanzen beim Großen Preis von Spanien. Valtteri Bottas absolvierte davon 584 Runden (2.719 km), auf Lewis Hamilton entfallen 456 Runden (2.123 km). Mercedes-Benz Power Units legten im Verlauf der beiden Testwochen in Barcelona 11.961 km (2.570 Runden) zurück.

Sieg in Silverstone: Das britische Team ROFGO Racing sorgte am vergangenen Wochenende für einen perfekten Einstand in die Europameisterschaft der 24H GT Series. Beim 12-Stunden-Rennen von Silverstone sicherten sich Roald Goethe (GER), Stuart Hall und Daniel Brown (beide GBR) im Mercedes-AMG GT3 #31 den Gesamtsieg und Platz eins in der Klasse A6-PRO. Unter schwierigen Bedingungen mit teilweise starken Regenfällen arbeitete sich das Trio am Freitag vom zehnten Startplatz bis auf den fünften Rang nach vorne. Nach Wiederaufnahme des Rennens am Samstag setzten sie ihren Weg fort und übernahmen nach rund drei Viertel der Distanz die Führung, die sie bis ins Ziel verteidigten. Den Sieg widmete das Team dem Motorjournalisten Henry Hope-Frost, der am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Nach Dubai ist der Erfolg von Silverstone bereits der zweite Saisonsieg von Mercedes-AMG Motorsport in der 24H GT Series 2018. Einen weiteren Podiumsplatz mit dem Mercedes-AMG GT3 gab es in Silverstone durch Charles Putman, Charles Espenlaub und Joe Foster (alle USA), die für das Team PROsport Performance den dritten Platz in der Klasse A6-Am herausfuhren.

Zweimal Podium in St. Petersburg: Einen erfreulichen Auftakt in die Pirelli World Challenge erlebte das Team CRP Racing: Beim Grand Prix von St. Petersburg, Florida, holte sich Daniel Morad (CAN) zwei Podestplätze. Auf dem anspruchsvollen Straßenkurs konnte sich der Kanadier von Anfang an behaupten und platzierte seinen Mercedes-AMG GT3 #2 in beiden Sprintrennen jeweils auf dem dritten Rang. Das Debüt des Mercedes-AMG GT4 in der nordamerikanischen Serie endete ebenfalls erfolgreich: Die beiden von Robinson Racing eingesetzten Fahrzeuge erreichten in beiden GT4-Rennen jeweils eine Top-Ten-Platzierung in der Pro-Klasse. Für das beste Resultat sorgte Shane Lewis (USA) mit einem sechsten Gesamtrang.

3 Fragen an Daniel Juncadella

Dani, wie fühlt es sich an, dieses Jahr wieder Rennen in der DTM zu fahren?

Daniel Juncadella: Das ist großartig. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, in einem so historischen Jahr mit dabei zu sein. Nach einem Jahr Pause fühle ich mich dafür bereit. 2016 war eine schwierige Saison für mich und ich war mit der Situation nicht happy. Deshalb brauchte ich eine Veränderung, die ich mit einem Jahr DTM-Pause bekommen habe. Jetzt habe ich meine Akkus wieder aufgeladen und freue mich darauf, in so einem starken Feld mitzukämpfen. Es ist klasse, dass ich mich in so einem starken Fahrerkader bei Mercedes mit meinen Teamkollegen messen kann.

Du hast die Saison 2016 angesprochen. Hast Du damals auch einmal darüber nachgedacht, mit dem Rennfahren ganz aufzuhören?

Daniel Juncadella: Ja, es hat mir keinen Spaß mehr gemacht. Ich war nicht motiviert und habe nicht voll trainiert. Ich habe einfach ein Jahr Pause gebraucht, um wieder zurück zu den Wurzeln zu finden und das Racing wieder zu genießen. Es geht darum, gegen die besten Fahrer der Welt zu kämpfen. Ich habe 2017 ein halbes Jahr dafür gebraucht, aber dann hat mir das Rennfahren wieder Spaß bereitet. Dann kamen auch die Ergebnisse hinzu und ich habe bemerkt, dass es so sein muss. Du musst Spaß am Racing haben. Ich bereue aber nichts und genieße jetzt den Moment.

Verspürst Du vor Deiner Comeback-Saison in der DTM viel Druck?

Daniel Juncadella: Nein, ganz im Gegenteil. In meinen ersten vier DTM-Jahren habe ich nicht die Ergebnisse eingefahren, die ich mir vorgestellt hatte. Aber ich verspüre keinen besonderen Druck. Ich muss mich nicht noch einmal beweisen. Die Ergebnisse können nur besser werden und es ist eine großartige Gelegenheit, um meine DTM-Zeit mit Mercedes abzuschließen. In dieser Saison sind so viele starke Fahrer und ehemalige Champions am Start, dass der Druck auf anderen lastet. Ich möchte einfach Spaß haben und dann werden die Resultate von alleine kommen.

Social Media News

#F1W08vsW09: Es ist eine Seltenheit, dass sich zwei Formel 1-Geschwister zur gleichen Zeit im gleichen Raum aufhalten. Aber unser Technischer Direktor James Allison gab uns kürzlich die Gelegenheit, den W08 und den W09 im direkten Vergleich anzusehen…

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=nfBOxwSNg6s

#Unboxing: Neues Jahr, neuer Look! Macht euch gefasst auf die neuen 2018er Rennausstattung und Teambekleidung. Lewis und Valtteri packen ihre brandneuen 2018er Helme und Teambekleidung aus.

Video ansehen – Team Kit: www.youtube.com/watch?v=9plyprII2hk

Video ansehen – Race Gear: www.youtube.com/watch?v=j_kx97PGen0

#360: Eine ganz andere Perspektive auf der Strecke: Erlebe den 2018er Mercedes F1 W09 in 360 Grad-Ansicht aus einem ganz neuen Blickwinkel!

Video ansehen: www.youtube.com/watch?v=fuCdZZmSDEs