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  • Mit zahlreichen Fahrzeugen ist Mercedes-Benz auf der RETTmobil 2018 prominent vertreten
  • Highlight auf dem Messestand: die neue Sprinter-Generation mit modernen Vernetzungsoptionen, innovativer Telematik, großer Variantenvielfalt und Sicherheitstechnologien auf Pkw-Niveau
  • Ebenfalls eine Messepremiere ist die X-Klasse als Notarzteinsatzfahrzeug
  • Auf dem Freigelände präsentiert Mercedes-Benz Special Trucks den Unimog U 5000 als Gerätewagen GW-Rüst und den Unimog U 4023 im Offroad-Parcours
  • Kurze Wege, schneller Service: Mercedes-Benz gewährleistet minimale Ausfallzeiten und lange Wartungsintervalle
  • Zahlreiche Ansprechpartner aus den Bereichen Service und Beratung vor Ort

Berlin / Fulda – Die RETTmobil ist auch 2018 die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität. Traditionell einer der Publikumsmagnete: der Mercedes-Benz Messestand. Hauptdarsteller ist der im Februar vorgestellte Sprinter der dritten Generation. Erstmals überhaupt auf einer Messe zu sehen, ist er auf dem Mercedes-Benz Messestand in Halle 1 als Krankentransport­wagen und mit einem Aufbau von Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG zu besichtigen. Unter anderem die breite Palette neuer Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und die enorme Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten machen ihn zur ersten Wahl für Fahrer und Rettungskräfte.

Ihre RETTmobil-Premiere feiert auch die Mercedes-Benz X-Klasse – ausgestellt als Notarzteinsatzfahrzeug. Der erste Pickup eines Premiumherstellers überzeugt nicht nur auf, sondern auch abseits der Straße und ist mit einem vorbildlichen Sicherheitsniveau unterwegs. Die Insassen werden sowohl mit einer hochfesten Fahrgastzelle als auch mit zahlreichen Fahrassistenten geschützt.

Schwerpunkt im Freigelände und im Offroad-Parcours ist der Auftritt von Mercedes-Benz Special Trucks mit zwei Unimog. Darüber hinaus zeigen viele europäische Aufbauhersteller auf ihren Ständen und im Freigelände eine große Anzahl an Rettungs- und Sonderfahrzeugen auf Mercedes-Benz Basis für den Einsatz bei Rettungsdiensten, Feuerwehren und Katastrophenschutz­organisationen im In- und Ausland.

Jahrzehntelange Erfahrung, geballte Kompetenz

Die Sonderfahrzeugbranche Rettung, Feuerwehr und Polizei hat für Mercedes-Benz schon immer eine sehr hohe Bedeutung. In enger Zusammenarbeit mit den Auf- und Ausbauherstellern der Branche realisiert die Marke mit dem Stern Fahrzeuge mit hoher Qualität, hervorragenden Fahreigenschaften und maßgeschneiderten Systemlösungen für alle Anforderungen. Kersten Trieb, Leiter der Abteilung Behörden- und Sonderfahrzeuge des Mercedes-Benz Vertriebs Deutschland: „Wenn Lebensretter, Polizisten und Feuerwehrleute ausrücken, kommt es auf Zuverlässigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft an. Genau das repräsentieren die Fahrzeuge mit dem Stern. Dem zur Seite steht unser breites Angebot an Service- und Beratungsleistungen, mit denen wir die Hilfs- und Rettungsdienste unterstützen. Wir fühlen uns diesen Diensten besonders verpflichtet und liefern seit Jahrzehnten zuverlässige Fahrzeuge für unser Gemeinwohl.“

Neuer Sprinter: jetzt auch mit Frontantrieb und variabel wie nie

Vor 23 Jahren kam der erste Sprinter auf den Markt – und legte die Basis für eine beispiellose Karriere. Er wurde zum Namensgeber einer ganzen Fahrzeugklasse. Weltweit sind bis heute rund 3,4 Millionen Sprinter verkauft. Auch die dritte Generation definiert den Maßstab bei innovativer Technik, hoher Zuverlässigkeit und ausgezeichneter Variantenvielfalt. Das macht den Sprinter gerade auch im Rettungswesen zur ersten Wahl und setzt die Erfolgsstory der Sprinterklasse konsequent fort.

Der neue Sprinter lässt sich in über 1700 verschiedenen Konfigurationen ordern und deckt mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu sieben Tonnen jeden Einsatzbereich ab. Ebenso variabel zeigt sich der Sprinter bei Radstand (3250 bis 4325 Millimeter) und Motorisierung: Als einziger Large Van im Segment bietet er einen kraftvollen Sechszylindermotor mit 140 kW Leistung und 440 Nm Drehmoment. Unterhalb dieser Spitzenmotorisierung stehen beim Heckantrieb drei unterschiedliche Leistungsstufen von 84 kW bis 120 kW zur Verfügung.

Erstmals gibt es den Transporter mit drei Antriebsvarianten. Neben Heck- und Allradantrieb lässt sich der Large Van jetzt auch mit Frontantrieb ausrüsten (84 kW bis 130 kW). Von dieser Neuerung profitiert maßgeblich auch der Rettungsdienst. Im Vergleich zum Heckantrieb wächst das Ladevolumen um 0,5 Kubikmeter, die Nutzlast steigt um 50 Kilogramm, und die Ladekante fällt 80 Millimeter niedriger aus – entscheidende Vorteile beim Krankentransport.

Novum im Transportersegment: 9G-TRONIC PLUS

Das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe und das leistungsfähige 7G-TRONIC PLUS Automatikgetriebe werden mit der neuen Sprinter-Generation durch ein Novum im Transportersegment ergänzt: Die Modelle mit Frontantrieb lassen sich getriebeseitig mit einer Neungang-Wandlerautomatik kombinieren. Die Gangstufungen wurden auf ein bestmögliches Verhältnis zwischen Verbrauch und agilem Fahrverhalten getrimmt. Das erhöht den Fahrkomfort und verbessert die Sicherheit durch spontaneres Fahrverhalten. So wird das 9G-TRONIC PLUS der perfekte Kandidat für den knallharten und abwechslungsreichen Alltag im Rettungsdienst.

Mehr Komfort bringt ausgeruhte Helfer

Auch bei der dritten Sprinter-Generation wurde verstärkt Augenmerk auf die Bedürfnisse des Fahrers gelegt. Neben neuen, ergonomisch optimierten Sitzen, die sich exakt an den individuellen Bedürfnissen des Fahrers anpassen lassen, bietet der Sprinter jetzt das neue Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience), das über einen 10,25 Zoll großen Touchscreen, touchfähige Lenkrad-Bedienelemente und über eine neu entwickelte Sprachsteuerung bedient wird. Sie wird über ein Keyword aktiviert und erfasst auch Redewendungen aus dem normalen Sprachgebrauch.

Sicherer unterwegs dank Assistenzsystemen

Besonders wichtig für den Rettungseinsatz ist der konsequente Ausbau der Sicherheit durch eine ganze Reihe von Assistenzsystemen, die in diesem Umfang bislang nur im Pkw verfügbar waren. Für einen sicheren Abstand zum Vordermann sorgt der Abstands-Assistent DISTRONIC, der über Radar-Sensoren die Distanz feststellt und den Sprinter im Notfall bis zum Stillstand herunterbremsen kann.

Auch an den Seiten sorgt ein „Schutzengel“ für zuverlässige Hilfe: Der aktive Spurhalte-Assistent warnt ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h den Piloten beim Verlassen der Fahrspur durch Vibrationen im Lenkrad. Reagiert der Fahrer beispielsweise beim ungeplanten Überfahren einer durchgezogenen Linie nicht auf dieses Warnsignal, bringt der elektronische Helfer den Sprinter durch Bremseingriffe wieder auf Kurs. Zudem kontrolliert der Aufmerksamkeits-Assistent 70 Parameter, die Rückschlüsse auf eine erhöhte Müdigkeit des Fahrers zulassen. Im stressigen Noteinsatz können diese kleinen Features die Belastung der Rettungsbesatzung nachhaltig verringern. Zudem sorgen sie für eine höhere Sicherheit an Bord des Einsatzfahrzeuges.

Allzeit bereit

Mindestens genauso wichtig wie Sicherheit und Komfort ist vor allem im Rettungsdienst die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Hier genießt der Sprinter einen hervorragenden Ruf. Um das Fahrzeug noch belastbarer zu machen, sind Unterboden und Seitenwände jetzt zusätzlich verzinkt.

Mercedes PRO Connect an Bord

Auch das Management des gesamten Fuhrparks wird künftig noch effizienter. Flottenmanager können über das neue Mercedes PRO Connect-System viele wichtige Informationen über alle Fahrzeuge per Knopfdruck einholen und so zum Beispiel anstehende Wartungsarbeiten für mehrere Einsatzfahrzeuge sinnvoll planen, um die Ausfallquote so gering wie möglich zu halten.

Wartungsintervalle verlängert

Damit der Sprinter möglichst selten durch ungeplante Wartungs- und Servicearbeiten ausgebremst wird, wuchs der AdBlue-Tank um vier auf insgesamt 22 Liter und die Wartungsintervalle wurden auf bis zu 60 000 Kilometer (oder zwei Jahre) ausgedehnt. So ist gewährleistet, dass der neue Sprinter vor allem dort ist, wo er hingehört: auf der Straße.

Weitere Aufbaulösungen auf Basis des neuen Sprinter

Neben dem von der Firma Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG als Krankentransportfahrzeug ausgebauten neuen Sprinter Kastenwagen sind auf der RETTmobil weitere neue Sprinter zu besichtigen. Zahlreiche Aufbauhersteller zeigen auf ihren jeweiligen Messeständen Kasten- oder Kofferaufbaulösungen. Die Firma Ambulanz Mobile selbst präsentiert noch einen Sprinter Kastenwagen, der als Rettungswagen (RTW) ausgebaut ist. Einen weiteren Kastenwagen RTW zeigt die Firma C. Miesen GmbH & Co. KG. Kofferaufbauten als RTW auf Sprinter-Basis werden durch die Firmen Fahrtec Systeme GmbH, Binz Ambulance- und Umwelttechnik GmbH, System Strobel GmbH und von GSF Sonderfahrzeugbau GmbH präsentiert.

Mercedes-Benz Vito – der Vollprofi unter den Midsize Vans

Der Mercedes-Benz Vito ist der vielseitige Vollprofi unter den Midsize Vans zwischen 2,5 und 3,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Gerade das Raumangebot ist ein klarer Vorteil gegenüber Einsatzfahrzeugen auf Pkw-Basis. Schon auf den vorderen Sitzplätzen bietet der Vito deutlich mehr Raum. Zudem lässt sich bei der Rückbank ein Schreibplatz einrichten, sodass der Arzt oder Rettungssanitäter notwendige Schreibarbeiten gut und bequem bereits unterwegs erledigen können. Dort wo ein Pkw aufgrund der vorgeschriebenen Ausrüstung (DIN 75079) schnell an seine Grenzen bei der Zuladungsgrenze stößt, bietet der Vito immer noch reichlich Potenzial.

Zur Sicherheit tragen zahlreiche Assistenz- und Sicherheitssysteme wie der ATTENTION ASSIST und der Seitenwind-Assistent bei. Zudem verfügt der Vito über insgesamt sechs Airbags für Fahrer und Beifahrer. Wie der Sprinter ist der Vito mit zuschaltbarem Allradantrieb verfügbar und kommt daher auch mit schwierigen Straßenverhältnissen klar.

Die Motorenpalette umfasst ein breites Spektrum an kraftvollen und wirtschaftlichen Diesel- und Benzinaggregaten, ebenfalls erhältlich ist ein Vorderradantrieb.

Mercedes-Benz X-Klasse – erster Pickup eines Premiumherstellers

Mit der neuen X-Klasse verschiebt Mercedes-Benz die Grenzen der klassischen Pickup-Welt: Das Fahrzeug bietet den Kunden eine einzigartige Vielseitigkeit bei der Nutzung – vom robusten, geländegängigen Pickup über das urbane Lifestyle- und Familienfahrzeug bis hin zum Notarzteinsatzfahrzeug. Die X-Klasse vereint die typischen Eigenschaften eines Pickup mit den klassischen Stärken eines Mercedes: Überzeugende Robustheit mit modernem Design, eindrucksvolle Offroad-Fähigkeit mit hoher Fahrdynamik und Sicherheit, sowie durchdachte Funktionalität mit stilvollem Komfort. Damit trägt Mercedes-Benz den veränderten Bedürfnissen der Kunden Rechnung und öffnet das Segment für neue Kundengruppen, wie beispielsweise die Rettungsbranche.

Der neue Pickup mit Stern verfügt über ein Komfortfahrwerk aus Leiterrahmen, Mehrlenker-Hinterachse mit starrem Achsanteil, Einzelradaufhängung vorne und Schraubenfedern an beiden Achsen. Auf dieser Plattform tritt er mit unterschiedlichen Ausstattungslinien und Antriebsvarianten, der größten Material- und Farbvielfalt im Segment sowie einem umfangreichen, von Mercedes-Benz entwickelten Zubehörprogramm zur Individualisierung an. Die X-Klasse ist in Deutschland seit November 2017 ab 37 294 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.) erhältlich.

GLC 350 e 4MATIC – auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren

Der GLC 350 e 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,7-2,5 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 15,2-13,9 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 64-59 g/km)1 ist als Notarzteinsatzfahrzeug zu sehen. Der Plug-In-Hybrid zeichnet sich neben der für Mercedes-Benz markentypischen Sicherheit, modernstem Fahrwerk und zahlreichen Assistenzsystemen durch eine hervorragende Energieeffizienz aus. Plug-In-Hybride sind eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg in die lokal emissionsfreie Zukunft des Automobils. Sie bieten Kunden die Vorteile zweier Welten: in der Stadt fahren sie rein elektrisch, auf langen Strecken profitieren sie von der Reichweite des Verbrennungsmotors. Die Hybridisierung macht den Verbrennungsmotor außerdem noch effizienter und bietet noch mehr Dynamik.

1Die angegebenen Werte sind die gemessenen NEFZ- CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein.

Der Unimog U 5000 als Gerätewagen GW-Rüst

Mercedes-Benz Special Trucks zeigt im Freigelände einen Unimog U 5000 als Gerätewagen GW-Rüst der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Siegburg als absolutes Highlight unter anderem für den Hochwassereinsatz. Die immer häufiger auftretenden Extremwetterlagen führen zu ernsteren Hochwasserereignissen und Sturmkatastrophen. Das fordert die Einsatzkräfte der Rettungsdienste und ihr Material, bis an die Grenze heraus.

Die Entscheidung für den Unimog fiel auch durch die Überlegung, was einem das beste Boot nutzt, wenn die Feuerwehr auf dem Weg zum Wasser stecken bleibt. Deshalb war die Reifendruckregelanlage und eine Watfähigkeit von 1,20 Meter Wassertiefe bei der Beschaffung des neuen Fahrzeugs ausschlaggebend.

Das legendäre große Plus des hochgeländegängigen Unimog sind seine optimalen Fahreigenschaften in schwerem Gelände. Aufgrund der Mittelmotorlage liegt die Rahmenkröpfung weiter hinten. Damit ist ein niedrigerer Fahrzeugschwerpunkt bei gleichzeitig hoher Bodenfreiheit gegeben, was unter anderem die Fahreigenschaften im Offroadeinsatz unterstützt. Der Rahmen des Unimog ist geschweißt, einschließlich der Rohrquerträger, das garantiert die extrem gute Verwindung von bis zu 600 Millimeter bei der Fahrt im Gelände.

Die Achsverschränkung von bis zu 30 Grad macht die Schubrohrtechnik in Verbindung mit den Schraubenfedern möglich, indem sie die Achsen über Schubrohr und Schubkugel am Getriebe anbindet. Portalachsen, der niedrige Fahrzeugschwerpunkt und extrem günstige Werte bei Böschungswinkel (vorn 44 Grad, hinten 51 Grad), Rampenwinkel (34 Grad) und der Steigfähigkeit (45 Grad) – das macht den hochgeländegängigen Unimog komplett.

Mit 160 kW (218 PS) Motorleistung und 14,1 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bietet der Unimog U 5000 genügend Leistungs- und Beladungsreserven für fast jede Aufgabe.

Mercedes-Benz Special Trucks bietet Fahrten mit einem Unimog U 4023 im Offroad-Parcours an

Für Fahrten im Offroad-Parcours auf dem Messegelände steht ein Unimog U 4023 mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 10,3 Tonnen bereit. Zum Einsatz kommt beim Unimog U 4023 der drehmomentstarke Vierzylinder Euro VI Motor vom Typ OM 934 mit einem Hubraum von 5,132 Liter, einer Leistung von 170 kW (231 PS) und einem Drehmoment von 900 Nm. Das Fahrzeug ist mit einer ab Werk lieferbaren Doppelkabine ausgestattet, die bis zu sieben Personen Platz bietet.

Der Unimog U 4023 ist ein verlässlicher, flexibel einsetzbarer und autark operierender Allrounder für Spezialeinsätze in besonders schwierigem Terrain. Er beweist seine Stärken besonders, wenn schwere Lasten oder Aufbauten zu transportieren und am Einsatzort auch zu betreiben sind, während zugleich höchste Anforderungen an die Geländegängigkeit gestellt werden. Von der Energiewirtschaft bis zur Feuerwehr und im Katastrophenschutz transportiert der U 4023 schwere Einsatzgeräte, Kabelrollen, Kräne oder auch Tanklöschaufbauten ebenso zuverlässig an Ziele auf und abseits der Straße wie Arbeitstrupps und Wartungsmannschaften.

Der Mercedes-Benz Atego: das Universaltalent im Feuerwehreinsatz

Herzstücke des Atego-Antriebsstrangs sind zwei Motoren, die sich durch modernste Baumerkmale als Spitzenkonstruktionen im Motorenbau auszeichnen. Insgesamt sieben Euro VI Motorvarianten, kombinierbar mit einem breiten Angebot von handgeschalteten und für alle Leistungsklassen automatisierten Getrieben, ermöglichen eine genaue Anpassung an die einsatzspezifischen Anforderungsprofile.

Der Atego tritt in seinen leichten Varianten mit der Wahl zwischen vier Leistungsklassen bei den neu konzipierten Vierzylindermotoren des Typs OM 934 mit einem Hubraum von 5,1 Liter an. Die hochmodernen Vierventil-Triebwerke decken den Leistungsbereich von 115 kW (156 PS) bis 170 kW (231 PS) optimal ab. Als Anschlussmotorisierung kommt im Mercedes-Benz Atego der neu konzipierte Sechszylinder Common-Rail-Motor OM 936 mit einem Leistungsangebot von 175 kW (238 PS) bis 220 kW (299 PS) und 7,7 Liter Hubraum in drei Leistungsklassen zum Einsatz.

Die Antriebskraft der neuen Motoren wird mittels automatisierten PowerShift3-Getrieben mit sechs oder acht Fahrstufen – als Serienausstattung in Deutschland – weitergegeben. Das PowerShift3-Getriebe mit acht Gängen stellt die Schaltautomatisierung bis hin zur Topmotorisierung sicher. Die Bedienung der Schaltautomatik erfolgt bequem über einen am Lenkrad angebrachten Lenkstockhebel. Bei den automatisierten Getrieben besteht die Auswahl, je nach Einsatz, zwischen vier unterschiedlichen Fahrprogrammen: „Economy“, „Power“, „Off-Road“ und „Fire-Service“. Mit Schaltgetrieben stehen beim Atego insgesamt neun verschiedene Getriebe zur Verfügung. Auf Sonderwunsch ist der Atego mit einem Allison-Automatikgetriebe lieferbar.

Mercedes-Benz bietet Beratung, Service und Betreuung über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs

Neben den optimal für den Einsatzzweck geeigneten Basisfahrzeugen trägt die Beratungs- und Servicekompetenz entscheidend dazu bei, dass Mercedes-Benz im Markt der Sonderfahrzeuge eine Ausnahmestellung einnimmt. So ist die Marke zum Beispiel mit dem Sprinter im Rettungswagensegment unangefochtener Marktführer. Die intensive Kundenbetreuung beginnt schon vor dem Kauf und setzt sich über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs fort. Bundesweit betreuen allein 50 Sonderfahrzeugverkäufer den Bereich und beraten Interessenten aus Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Polizei. Zahlreiche Spezialisten an den Produktstandorten halten intensiven Kontakt zu den Aufbauherstellern und erarbeiten gemeinsam mit ihnen Lösungen, um den bestmöglichen Service für die Endkunden zu gewährleisten. Ein europaweites Netz aus Händlern und zertifizierten Servicepartnern garantiert bei Problemen mit den Fahrzeugen kurze Anfahrten und somit schnelle Lösungen. Mit dem Service24h gewährleistet Mercedes-Benz Hilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dank der Expresslieferung von Mercedes-Benz Originalteilen wird die Ausfallzeit der Fahrzeuge so kurz wie möglich gehalten. Auch bei der Inspektion hält Mercedes-Benz die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge hoch. Der Wartungsrechner ASSYST lotst zum Beispiel den Sprinter nur bei Bedarf in eine Vertragswerkstatt und ermöglicht so bis 120 000 wartungsfreie Kilometer am Stück.

RETTmobil ist die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität

Die RETTmobil 2018 findet vom 16. – 18. Mai in Fulda statt – bei hohem Interesse von Ausstellern und Besuchern. Mehr als 500 Aussteller aus 20 Nationen werden ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen zeigen. Im Fokus stehen die Erzeugnisse der Hersteller von Krankentransport- und Rettungsfahrzeugen sowie von renommierten Ausstellern aus den Bereichen Fahrzeugausrüstung, Notfallmedizin, Bekleidung, Funktechnik und vielen weiteren branchenübergreifenden Produkten.