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    • Pilotphase erfolgreich abgeschlossen: Der flexible Werksverkehr punktet mit deutlich gestiegenen Nutzerzahlen, wesentlich kürzeren Wartezeiten und hoher Wirtschaftlichkeit
    • Das „Corporate Shuttle“ von ViaVan wird fester Bestandteil des Mobilitätsangebots im Werk Bremen
    • Die Vorbereitung für den Einsatz an weiteren Daimler Standorten läuft
    • ViaVan ist ein wichtiger Baustein der strategischen Zukunftsinitiative adVANce von Mercedes-Benz Vans

    Bremen. Der Ridepooling-Dienst ViaVan ist als flexibles und nachhaltiges Mobilitätsangebot im öffentlichen Raum bekannt und mittlerweile in Amsterdam, London, Milton Keynes und Berlin aktiv. Das so genannte
    On-Demand Ridesharing eignet sich jedoch nicht nur als Ergänzung zum ÖPNV, sondern auch als „Corporate Shuttle“ für innerbetriebliche Personenbeförderungen. Das beweist der Einsatz im Mercedes-Benz Werk Bremen, wo ViaVan seit fast einem Jahr erfolgreich den bisherigen Werksverkehr mit festen Buslinien ersetzt. Das Joint Venture der Daimler AG und Via Inc. bietet den über 12.500 Bremer Mitarbeitern einen Werksverkehr auf Abruf und verzichtet dabei auf feste Routen und Haltestellen. Stattdessen werden Strecken und Stopps dynamisch der aktuellen Nachfrage angepasst.

    Mehr Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit

    Im April endete die Pilotphase und der moderne Werksverkehr wird nun in den Regelbetrieb überführt. Damit wird das Ridepooling-System mit seinen derzeit sechs Mercedes-Benz Vito Fahrzeugen fester Bestandteil des Mobilitätsangebots im Werk. Die Bremer Mitarbeiter buchen ihre Fahrt spontan über eine Smartphone-App und bekommen einen Sitzplatz garantiert. Fahrten auf ähnlichen Routen werden dann effizient und mit geringen Umwegen gebündelt und die Fahrgäste gemeinsam an die jeweiligen Ziele gebracht. Durch die flexiblen Haltepunkte und Abfahrtszeiten reduziert sich die Wartezeit im Vergleich zum bisherigen Linienverkehr um zwei Drittel auf wenige Minuten. Das Ergebnis ist höchste Zufriedenheit der Fahrgäste und damit ein Anstieg der Nutzungszahlen um das Dreifache.

    Das zahlt auch auf die Wirtschaftlichkeit ein: Im ViaVan-System sind Fahrer und Fahrzeug optimal ausgelastet. Gleichzeitig reduziert das Bündeln der Fahrten die Fahrzeugkilometer pro Fahrgast deutlich.

    „Der Einsatz von ViaVan im Werk Bremen ist ein weiterer Baustein innovativer Mobilitätsangebote für unsere Belegschaft. Mit dem ersten vollelektrischen Mercedes-Benz aus Großserienfertigung, dem EQC (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 – 19,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1, gehen wir in der Produktion in Richtung Zukunft.
    Mit ViaVan machen wir den internen Werksverkehr zukunftsfähig, erhöhen die Mobilität unserer Mitarbeiter und reduzieren gleichzeitig die Zahl an Abteilungsfahrzeugen und damit das Verkehrsvolumen auf dem Gelände.
    Ein tolles Projekt!“, sagt Dr. Markus Keicher, Standortverantwortlicher des Mercedes-Benz Werks Bremen.

    Weniger Fahrzeuge bedeuten mehr Nachhaltigkeit – wozu auch die Abnahme des Pkw-Verkehrs auf dem Werksgelände beiträgt. Die Umsetzung eines Corporate Shuttle Angebots wird derzeit auch in anderen Mercedes-Benz Werken geprüft. „ViaVan bietet geteilte Mobilitätslösungen, die intelligent, effizient und nachhaltig sind. Wir konnten den firmeneigenen Campusverkehr dadurch zukunftsfähig machen. Die Ergebnisse im Werk Bremen zeigen, dass unsere Technologie die Wartezeiten und die Anzahl der Fahrzeuge reduziert und dabei gleichzeitig die Effizienz für unsere Partner bei Daimler steigert“, sagt Chris Snyder, CEO von ViaVan.

    ViaVan ist Teil der Zukunftsstrategie adVANce

    Die ViaVan-Kooperation ist ein weiterer Meilenstein bei der Umsetzung der strategischen Zukunftsinitiative adVANce, in deren Fokus die Entwicklung vom Fahrzeughersteller zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitäts- und Transportlösungen bei Mercedes-Benz Vans steht. On-Demand Ridesharing bietet zahlreiche Ansätze, um den Verkehr in Metropolen neu und vor allem effizient, bedarfsgerecht und nachhaltig zu gestalten.

    Über das Mercedes-Benz Werk Bremen

    Mit mehr als 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Am Standort werden aktuell elf Modelle gefertigt: Die Limousine, das T-Modell, das Coupé und das Cabriolet der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC, das GLC Coupé sowie die beiden Roadster SLC und SL und der EQC (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 – 19,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1]. Im Jahr 2018 wurden in Bremen über 410.000 Fahrzeuge produziert. Als Kompetenzzentrum für die C-Klasse lenkt das Mercedes-Benz Werk Bremen die weltweite Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika. Auch die Produktion des GLC wird von Bremen als Hauptproduktionsstandort gesteuert. Fahrzeuge „Made in Bremen“ werden bis Ende des Jahrzehnts die ganze Bandbreite an intelligenten Antrieben abdecken – vom klassischen Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybride bis zu Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen.

    [1] Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration.